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Buchtipps

Ewald Arenz hat mich aufs Neue gefangen genommen mit seiner Geschichte, begeistert und überwältigt.

Arno Geiger erzählt in diesem autobiografischen Roman von seinem Weg zum preisgekrönten Autor. Er lüftet und offenbart einige Geheimnisse. So spricht er offen über sein Zweitleben als Suchender in Altpapiertonnen und gibt viel zu seiner Beziehung mit K. preis.

Ich bin nach diesem Buch genauso gefesselt, gebannt und sprachlos wie nach "Der Junge im gestreiften Pyjama".

Ein sehr komplexes Buch, das Aufmerksamkeit beim Lesen fordert und verdient.

Die Dokumentarfilmerin Andrea und der Schriftsteller Richard Wechsler, die Hauptperson ihres neuesten Filmprojekts, haben sich erst in Paris getroffen und den ersten Teil des Filmmaterials gedreht. In seinem Schweizer Heimatort soll es weitergehen. Doch der fast schon geheimnisvolle Schriftsteller kommt und kommt nicht. Andrea begibt sich sowohl vor Ort als auch in seinen Büchern auf Spurensuche.

Lisa Fittko war eine überaus mutige und selbstlose Frau, die das Überleben Anderer oft über ihr eigenes Wohl gestellt hat. Trotz der ständigen Gefahr von den Nazis entdeck und deportiert zu werden, haben Lisa und ihres Gleichen nie den Mut verloren und so unzählige Leben gerettet. Das verdient allergrößten Respekt. Lisa hat federführend mit einem Team aus internationalen Fluchthelfern unter Einsatz ihres Lebens Fluchtwege über die Pyrenäen gefunden...

Ich liebe Häkel Henri und die "Nadeln". Ein überaus unterhaltsamer Krimi.  Für Henri ist der Handarbeitsladen, das "Fräulein" und die "Nadeldamen" des Häkelclubs seiner auf tragische Weise verstorbenen Frau der rettende Anker in seinem Scherbenhaufen. Dort findet er Unterstützung, als seine Zweifel am Unfalltod seiner Frau Meike immer lauter werden.

Als sprachlos, überwältigt, atemlos und erfüllt von Informationen beschreibe ich meinen Zustand nachdem ich dieses Buch innerhalb von 2 Tagen soeben beendet habe.